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"Fließband-Sushi kommt in statistischen Warenkorb
Die Liebe der Japaner zu rohem Fisch ändert den Verbraucher-Preis-Index des Landes: Der Preis für Fließband-Sushi wird künftig in den Warenkorb zur Ermittlung der Inflation aufgenommen.
Tokio - Alle fünf Jahre legen die Statistiker des Landes einen neuen Warenkorb zur Berechnung der amtlichen Preissteigerung fest. Abhängig von der jeweiligen Gewichtung der Preise wollen sie herausfinden, wie hoch die Inflation, also Geldentwertung, ist.
Bisher waren Stifte, Nähmaschinen und Konserven-Pfirsiche im japanischen Preisindex vertreten - nun müssen sie weichen. Auch Videokassetten und Kinder-Strumpfhosen fliegen aus dem Index.
Zur Berechnung der Lebenshaltungskosten kommen Waren hinzu, die Japaner deutlich häufiger nutzen. Dazu gehört nicht nur Sushi, das auf Tellerchen per Transportbändern im Restaurants an den Kunden vorbeirauscht. Ebenso neu im Index: Flachbildschirme und DVD-Rekorder..." |
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